Holstein Kiel beginnt den Umbau des Holstein-Stadions mit der Nordtribüne. Am Dienstag, dem 2.6., wurden die ersten Sitzschalen entfernt. Der Fußball-Zweitligist will die neue Haupttribüne bis 2028 fertigstellen. Akkuschrauber, zwei Schrauben raus - und schon löst sich der Sitz. Kiels Oberbürgermeister Samet Yilmaz und Staatskanzlei-Chef Dirk Schrödter haben symbolisch die ersten Plätze auf der Nordtribüne abgebaut. Yilmaz spricht von einem historischen Moment. Die restlichen Sitzschalen auf der Nordtribüne werden in den nächsten Tagen entfernt. Danach folgen die Stehränge. Bis Anfang August ist die Nordtribüne verschwunden. Die Zuschauer blicken dann auf das Baufeld. Wer bisher eine Dauerkarte auf der Nordtribüne hatte, soll Mitte Juni eine E-Mail mit einem alternativen Platzangebot bekommen. Die neue Haupttribüne soll bis März 2028 fertig sein. Sie wird das Herz des neuen Stadions sein. Dort werden die Technik, die VIP-Plätze, die Medienarbeitsplätze und die Kabinen für die Mannschaften untergebracht sein. Anschließend sind noch drei weitere Bauphasen geplant. Bis September 2030 soll das neue Holstein-Stadion komplett fertig sein und dann rund 22.000 Fans Platz bieten. Durch den Ausbau zweier Ecken könnte die Kapazität bei Bedarf auf bis zu 25.000 aufgestockt werden. Den größten Teil der vorgesehenen Kosten von maximal 75 Millionen Euro teilen sich die Stadt, das Land und ein privater Investor. Der Verein wird langfristiger Hauptmieter und refinanziert den Bau des Stadions.
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Holstein Kiel baut um: Neues Stadion bis 2030
Holstein Kiel startet Umbau des Holstein-Stadions. Bis 2030 soll das neue Stadion fertig sein und 22.000 Fans Platz bieten. Der Verein investiert in die Zukunft.
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